OperationRosa
Toleranzgruppe am Gymnasium Eckental

Grußworte


Grußworte der Schülersprecherin Lea Unrath


#Schülersprecherin Lea Unrath

Die Feuerwehr, Suppenküchen und die Tafel, sind nur wenige von vielen Beispielen für gemeinnützige Einrichtungen, di
e allein durch ehrenamtliche Mitarbeiter möglich sind. Täglich verbringen sie Stunden an Arbeit, ohne Geld dafür zu verlangen. „Schwachsinn!“ – Würden viele jetzt vielleicht behaupten. Warum soll ich meine wertvolle Zeit und so viel Mühe, Geld und Geduld aufwenden, um am Ende selbst leer auszugehen? Oberflächlich betrachtet ist diese Assoziation sicherlich nachzuvollziehen. Man bekommt keinen materiellen Wert zurück.

Doch wenn man die ganzen Stunden, die man gerne mit engagierten Kollegen verbracht hat, um bedürftigen Menschen zu helfen und helfen zu können, zusammenzählt; wenn man die Dankbarkeit anderer Menschen in ihrem Lächeln – beispielsweise bei der Essensvergabe in einer Tafel – sieht; wenn man Menschen in Not, die durch einen Hausbrand ihr Dach über dem Kopf verloren haben, hilft, egal, ob man ihnen Mut zuredet, ihnen eine Notunterkunft organisiert oder sie mit Essen und Kleidung versorgt, dann ist es jedem ehrenamtlichen Mitarbeiter egal, wie viel seiner Zeit und seiner Mühen er dafür aufbringen musste.

Geld ist nicht das Wichtigste im Leben! Das sollte sich jeder von uns hin und wieder ins Gedächtnis rufen. Man kann sein Geld sparen und nicht wissen wohin damit, man kann jeden Nachmittag zu Hause sitzen und den Tag mit RTL2-Dokus totschlagen, oder man spendet im Monat mal 5 € an eine beliebige gemeinnützige Organisation und einen Nachmittag in der Woche für das Wohlergehen anderer.

Auch ich als Schülersprecherin weiß, wie viel mehr hinter ehrenamtlichen Arbeiten steckt und auch, dass diese oft noch heute zu wenig Anerkennung bei anderen findet. Umso schöner ist es zu sehen, dass Schüler sich für ihre Überzeugung einsetzen und wie bei „OperationRosa“ stark machen für andere.

Handeln statt reden, so lautet die Devise und hierbei sollte jeder bei sich selbst anfangen.

Herzlichst,
Ihre Lea Unrath