OperationRosa
Toleranzgruppe am Gymnasium Eckental

Deutsche Erinnerungskultur


1. Befreiung von Auschwitz 27. Januar 1945 Schülerkommentare der Klassen 9bc und Q11 (2015)

2. Vertrieben! Verdrängt! Vergessen? - Eckentaler Fußball und der Davidstern (Ausstellung) 



Kommentar:

Zur Erhaltung von Schul-Exkursionen in KZ-Lager
Da zurzeit über die Erhaltung des Gedenktages an die Befreiung von Auschwitz kontrovers diskutiert wird, wollen wir uns in Form eines Kommentares, insbesondere mit Bezug auf unsere Schul-Exkursionen nach Dachau und Auschwitz äußern. Wir sind der Meinung, dass dieser Tag als wichtiger Teil der Erinnerungskultur an Schulen weiterhin erhalten bleiben sollte, da er an einen immens wichtigen Bestandteil der deutschen Geschichte erinnert. Die damaligen Geschehnisse sind so bedeutsam, dass sie für die weitere weltgeschichtliche Entwicklung weder verdrängt noch vergessen werden sollten.

Dieser Gedenktag, der bewusst und eindringlich an die Vergangenheit erinnern will, darf nicht abgeschafft werden, damit wir und auch zukünftige Generationen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Der Tag hilft, die damalige Situation besser zu verstehen, sensibilisiert die Aufmerksamkeit der jüngeren Generation und fordert uns aktiv dazu auf, mit dieser Zeit und deren schrecklichen Folgen umzugehen. Wenn man das durchschnittliche historisch Wissen der Bevölkerung zu diesem Themenbereich betrachtet, so wäre es fatal, diesen Tag abzuschaffen.

Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie schrecklich die damalige Zeit war und wie beispielsweise die Vielzahl der Juden in KZ-Lagern versuchte zu überleben, sollten die Fahrten nach Dachau bzw. Auschwitz beibehalten werden.

Junge Menschen blicken meist unbedarft auf den Sachverhalt, wodurch es ihnen leichter möglich ist, eine eigene Meinung zu bilden, die für die Zukunft Deutschlands von maßgeblicher Bedeutung ist. Schüler gelangen durch die direkte Auseinandersetzung sowie durch das Sammeln von persönlichen Eindrücken und Erfahrungen, gerade außerhalb des Unterrichts, schneller zu Wissen, wodurch sie lernen, die Vergangenheit zu akzeptieren und vor allem zu respektieren. Schüler, die bereits an diesen Fahrten teilnahmen, haben uns ihre Erlebnisse eindrucksvoll, bestürzt, bedrückt und begeistert zugleich geschildert, weshalb auch wir gerne diese Exkursionen machen würden.

Zudem ist die heutige Jugend für die Zukunft verantwortlich, aber wie soll man die Zukunft meistern, wenn man nichts über die Vergangenheit weiß?

 

Florian Waibel, Felix Hörnig, Jonas Umnig, Cindy Peine (2014/15, 9b)

Holocaust einfach vergessen?
„Lasst es uns einfach vergessen!“ Diesen Spruch hört man zurzeit immer öfter in Deutschlands Medien. Vergessen, was vor 80 Jahren in Konzentrationslagern geschah?

Allein in Auschwitz fanden weit mehr als eine Millionen Menschen ihr tragisches Ende. Den Holocaust und seine Opfer zu vergessen, wäre abstrus. Es ist zwar verständlich, diese schrecklichen Ereignisse verdrängen zu wollen, dennoch kann man die Geschichte im Nachhinein nicht nach Belieben ändern, da sie mit ihren guten, aber auch schlechten Seiten zur deutschen Identität gehört. Es gehört zu unserer Überlieferungskultur, Jugendliche und Schüler über dieses Thema aufzuklären, damit auch sie sich mit Trauer und Scham zur dieser Vergangenheit ihrer Großeltern und Urgroßeltern bekennen können. Um sich eine eigene Meinung bilden und ein Urteil fällen zu können, organisiert das Gymnasium Eckental jedes Jahr Fahrten nach Auschwitz und Dachau.

Man stelle sich vor, niemand wisse mehr Bescheid über die Geschehnisse während des Dritten Reiches, und es käme erneut zu derartigen Gräueltaten!

Deshalb sollten diese Ereignisse nicht unter den Teppich gekehrt, sondern als Erinnerung bewahrt werden.

 

Annica Wedekind, Jonas Engel, Leon Weber, Harry Heilmann (2014/15; 9b)

Erhaltung von Exkursionen zu Konzentrationslagern
An Schulen werden oft Fahrten nach Dachau oder Auschwitz in KZ-Lager gemacht, um an die schreckliche Zeit der Judenverfolgung zu erinnern, die Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie war. Zu diesem Bereich der Erinnerungskultur gibt es in der Gesellschaft Meinungsverschiedenheiten, da einige Menschen diese historischen Begebenheiten verdrängen und vergessen wollen.

Unserer Meinung nach sollen diese Fahrten beibehalten werden, da sämtliche geschichtliche Ereignisse der nationalen Identitätsstiftung dienen, weshalb man die Erinnerungen bewahren sollte. Die Judenverfolgung kennzeichnet das deutsche Volk, genauso wie alle anderen Ereignisse der Vergangenheit; und man sollte sich auch zu den schrecklichen Ereignissen bekennen – trotz Trauer und Scham, die uns überkommen. Deshalb sollte die Aufklärung beibehalten werden und als Warnung sowie der Meinungsbildung dienen. Denn erst dann kann man ein Urteil fällen. Des Weiteren gehört es dazu, die Geschichte für die nächsten Generationen zu überliefern.

Die Exkursionen spielen dabei eine große Rolle, da Schüler sich in die damalige Situation hineinversetzen können, wenn sie Vorort die Vergangenheit nachzeichnen.  Allerdings sollte die Teilnahme an den Fahrten freiwillig sein, da jeder Mensch eine andere Art hat, mit dem schrecklichem Thema und den Massenmorden umzugehen, und niemand zur Erinnerung gezwungen werden sollte.

                                                                                                                      (2014/15, 9b)

Erinnerung an das Dritte Reich
Zurzeit wird in Deutschland darüber diskutiert, ob Teile der deutschen Geschichte –  Faschismus, Holocaust, Judenverfolgung und die Grauen des Schreckens, die mit dieser kurzen Epoche des Dritten Reiches verbunden sind –  verdrängt und vergessen werden sollten.

Doch diese schrecklichen Ereignisse haben Deutschland und die Bevölkerung genauso, oder sogar weit mehr gezeichnet wie beispielsweise die Entstehung des Kaiserreiches als positiveres Geschichtsereignis. Denn schließlich ist jedes geschichtliche Ereignis ein Teil der nationalen Identität und kann nicht einfach in Vergessenheit geraten, weshalb die Erinnerung nicht nur der Prävention dient. Deshalb sollte die ausführliche Aufklärung beibehalten und beispielsweise durch schulische Ausflüge zu Erinnerungsstätten wie Dachau und Auschwitz weiterhin gefestigt werden. Nur dadurch kann eine sinnvolle eigene Meinung zur Urteilsfindung entstehen.

Trotz der negativen und schrecklichen Ereignisse sollte man sich zur Vergangenheit bekennen und aus den Fehlern lernen, um ähnlichem Grauen vorzubeugen.

 

Anton Kranz, Florian Perwitzschky, Theresa Malcher, Stefan Kron (2014/15, 9b)



Aufbewahren? – In der Schule
Eine aktuelle Bertelsmann-Statistik besagt, 58 Prozent der befragten Deutschen wollen vergessen. Vergessen, was in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern geschehen ist. Das heißt auch, keine Aufbewahrung in den Bildungsstätten. Aber ist das sinnvoll? Sollten wir nicht aus den begangenen Fehlern lernen?

Im Gymnasium Eckental fährt man in das Konzentrationslager Auschwitz und in das Arbeitslager Dachau. Auch eine Exkursion in das Dokumentationszentrum in Nürnberg ist geplant, und regelmäßig werden Zeitzeugen eingeladen. Wir finden, man sollte diese Ereignisse nicht vergessen. Denn sie gehören genauso wie die guten Erinnerungen zu unserer Geschichte. Außerdem können solche Geschehnisse nicht vergessen werden, da sie schlicht und ergreifend zu schwerwiegend und grausam sind. Unsere Vorfahren waren noch involviert in die Verfolgung und Vernichtung, und deswegen kann man unsere Identität nicht löschen und alles vergessen. Zudem sollte man anderen Volksgruppen Respekt erweisen, indem man das Gedenken an sie als Teil der Erinnerungskultur ansieht. Denn die Taten sollten überliefert werden, um derartigen Wiederholungen von Generation zu Generation vorzubeugen. Schon von jung auf sollten Kinder erfahren, was bereits ihre Vorfahren einer ganzen und weiteren Volksgruppe angetan haben.

Somit ist es vollkommen unmöglich, solche schwerwiegenden und schlimmen Fehler des deutschen Volkes zu verdrängen und zu vergessen.

 

Carina Thummet, Sabrina Dennerlein, Sarah Tschaikowski, Manuel Helmbrecht (2014/15, 9c)



„Vertrieben! Verdrängt! Vergessen?“

„Vertrieben! Verdrängt! Vergessen?“, das sind Worte, die im Moment sehr häufig erwähnt werden. Obwohl die Befreiung der Opfer aus dem Lager Auschwitz erst 70 Jahre her ist, diskutieren viele Menschen, ob man die deutsche Vergangenheit nicht endgültig vergessen sollte. Dies wird auch durch die Bertelsmann-Studie bestätigt, die besagt, dass 58% einen Schlussstrich unter den „Holacaust“ ziehen wollen. Doch die Vergangenheit ist auch ein Teil von Deutschland.

Deswegen unternehmen viele Schulen immer wieder Exkursionen zu bekannten Konzentrationslagern wie nach Dachau und Auschwitz oder laden Zeitzeugen ein. Diese Unternehmungen dienen zur Aufklärung über die schreckliche Vergangenheit, um solch schwerwiegende Fehler zu vermeiden. Durch die direkte Konfrontation mit der grausamen Vergangenheit wird den Schülern der Schrecken der damaligen Zeit vor Augen geführt. Es ist eine Schande, dass manche Deutschen die Vergangenheit vergessen wollen, indem sie sich mit den schlimmen Taten des Nazideutschlands wie dem extremen Rassismus nicht auseinandersetzen möchten.

Außerdem sollten sie Respekt gegenüber den Opfern der Lager zeigen.

 

Nena Bracher, Fabian Lüthgens, Meret Beierl, Johanna Bräunlein (2014/15, 9c)

 

Mahnung: kein Vergessen !
„Vertrieben, Verdrängt, Vergessen“ – diese Worte liest man in letzter Zeit sehr oft in den Medien. Sollte man den Geschichtsunterricht, insbesondere das Thema des Nationalsozialismus, als Teil der Erinnerungskultur abschaffen?

Immerhin sind laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung rund 58 Prozent der Deutschen dafür, einen Schlussstrich unter unsere Vergangenheit zu ziehen. Damit steht auch zur Debatte, Erinnerungsstätten des NS-Terrors nicht mehr im Rahmen des Geschichtsunterrichts zu besuchen. Auch unser Gymnasium unternimmt Exkursionen nach Auschwitz, Dachau sowie in das Doku-Zentrum nach Nürnberg.

Unserer Meinung nach sollte man diese Lern- und Lehrmethoden beibehalten, um sich besser in das Leben und Leiden der Opfer des Holocausts hineinzuversetzen. Nur so können die Schüler aus der Vergangenheit lernen. Denn die Vergangenheit Deutschlands gehört zur Gegenwart und Zukunft unseres Landes sowie zu unserer Identität. Nur durch die unmittelbare Begegnung und Veranschaulichung des Schreckens und der Brutalität, die damals herrschte, können wir in Zukunft solche Fehler vermeiden oder deren schlimmen Auswirkungen vermindern. Auch sollten die Schüler über die „Wahrheit“ der NS-Diktatur aufgeklärt werden, um zu verhindern, dass sie sich aus Unwissenheit Rechtsextremen oder anderen ausländerfeindlichen Bewegungen anschließen, welche die historischen Zusammenhänge zu ihren Gunsten verleugnen oder verharmlosen.

Aufgrund der aktuellen Anlässe – Demonstrationen von PEGIDA – ist es wichtig, die Schüler zu sensibilisieren, um das gemeinsame, friedliche und multikulturelle Leben in Deutschland weiter zu verstärken.


Chiara Mack, Nikolas Apostolidis, Florina Reichstein, Verena Gröll (2014/15, 9c)


Plädoyer dafür, dass die Verbrechen des Dritten Reiches nicht in Vergessenheit geraten sollten
Die Schüler des Gymnasiums Eckental der neunten und zehnten Klassen besuchen die Lager Auschwitz und Dachau, um die schreckliche Vergangenheit des Holocaust zu rekonstruieren. Doch laut der Bertelmann-Studie sind 58% der Bevölkerung dafür, dass die Verfolgung und Ermordung der Juden komplett vergessen werden sollten.

Wir sind der Meinung, dass die schlimme Geschichte des 3. Reiches weder verdrängt, noch in Vergessenheit geraten sollte, da die Menschheit aus ihren Fehlern lernen muss. Man sollte sich bewusst sein, dass die Ermordung von Millionen Juden ein großer, schrecklicher Fehler war. Die Opfer des Holocaust sollten gewürdigt werden und die Konzentrationslager als Mahnmal für die Verbrechen des 3. Reiches den künftigen Generationen zugänglich gemacht machen werden. Denn irgendwann sind alle Zeitzeugen, die davon aus eigener Erfahrung berichten könnten, gestorben. Damit Verbrechen an die Menschheit nicht noch einmal vorkommen, ist es wichtig, anderen Kulturen und Religionen Respekt zu zeigen. Durch die unmittelbare Begegnung mit den Räumlichkeiten, Gegenständen und Orten des Verbrechens wird den Schülern die unfassbare Grausamkeit veranschaulicht.

Dies soll die Schüler abschrecken, aufklären und ihnen die schreckliche Vergangenheit verdeutlichen. Außerdem sollte die Übermittlung des Holocausts aus oben genannten Gründen ein Teil der Erziehung sein.

                                Luca Warmuth, Sarah Oamen, Lea Wagner (2014/15, 9c)



Abschaffung der Fahrten anch Auschwitz und Dachau?
Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums zur Befreiung von Auschwitz kommt wieder einmal die Frage auf, ob man die Erinnerung an die Judenverfolgung beibehalten sollte. Laut der Bertelsmann-Studie möchten 85% der befragten Deutschen einen Schlussstrich unter diese Ereignisse ziehen. Heißt das, man sollte auch die Erinnerungskulturen am Gymnasium Eckental, wie die Fahrten nach Auschwitz und Dachau weglassen?

Meiner Meinung nach trägt die komplette deutsche Geschichte zu unsere Identität bei. Man kann nicht einfach die schlimmen und grausamen Ereignisse, wie den Holocaust, aus unserer Geschichte streichen und nur die schönen und ruhmreichen Dinge wie die Wiedervereinigung im Unterricht besprechen. Zudem sind die Lehrer dazu verpflichtet, Wissen zur Wahrheits- bzw. Urteilsbildung zu vermitteln. Denn passieren sonst nicht wieder die gleichen Fehler, nur weil die Jugendlichen heutzutage darüber nicht aufgeklärt wurden?

Viele Leute wollen nicht mehr daran erinnert werden, da sie sich für das, was passiert ist, schämen oder sich nicht mehr damit verbunden fühlen. Doch es ist angebracht, den anderen Ländern und der heutigen Generation zu zeigen, wie menschenverachtend diese Ereignisse waren und, dass so etwas nicht noch einmal geschehen darf. Auf der einen Seite zeigt die gepflegte Erinnerung den Respekt gegenüber fremden Kulturen. Auf der anderen Seite: schulden wir das nicht auch den verbliebenen Zeitzeugen und unseren Vorfahren?

Man hört im Unterricht immer wie grausam und unmenschlich die Nationalsozialisten mit den Juden umgegangen sind. Doch den meisten Schülern wird dadurch gar nicht bewusst, wie schlimm es wirklich war. Nur wenn man z.B. das Lager Auschwitz oder das Arbeitslager Dachau mit eigenen Augen sieht, kann man sich das wirkliche Ausmaß vorstellen. Es ist bedauerlicherweise festzustellen, dass immer mehr Jugendliche extremen Gruppierungen bzw. rechtsradikalen Parteien beitreten. Durch die in den Konzentrationslagern gesammelten Informationen könnte man verhindern, dass Jugendliche sich mit falschen Aussagen um den Finger wickeln lassen, und die Zahlen der Parteimitglieder würden nicht mehr so rasant ansteigen. Und die Erinnerungskultur soll in Anbetracht der Bedrohungen abgeschafft werden?

Ich bin auf jeden Fall dagegen. Denn es ist wichtig, an die Shoah zu erinnern. Diese Ereignisse haben uns geprägt und zu dem gemacht, was wir heute sind. Das heißt auch, die Erinnerungskultur an unserer Schule soll in Zukunft unbedingt beibehalten werden.

                                                                                              Ines Firsching (2014/15, 9c)


Kommentar zur Erinnerungskultur


Gegen das Vergessen          

Im Moment wird gerade der Sinn der Erinnerungskultur hinsichtlich der Verfolgung der Juden in Frage gestellt. Eine Umfrage der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass viele der Deutschen dafür sind, einen Schlussstrich zu ziehen, und 58% wollen die Geschichte komplett verdrängen. Im Folgenden sollen daher die Vorteile einer Erinnerungskultur dargelegt werden.

Zuerst lässt sich aufführen, dass diese Vergangenheit ein Teil der deutschen Identität ist und man dieses Kapitel nicht streichen darf – vor allem nicht wegen des Respektes gegenüber den überlebenden Bevölkerungsgruppen wie den Juden und den Zeitzeugen, welche die Grausamkeiten erlebt haben und nicht selten davon traumatisiert sind. Außerdem ist die Erinnerungskultur ein Zeichen der Anerkennung des Leids und eine Würdigung der Opfer. Aus diesen Gründen sind an vielen Gymnasien Exkursionen geplant, die an die NS-Zeit erinnern: Wie am GymEck die Fahrt nach Dachau für die 9.Klassen, welche den Zweck erfüllt, durch unmittelbare Begegnung, die Geschehnisse der Zeit zu verdeutlichen. Wenn solche Ausflüge nicht mehr stattfinden, wird ein Hauptteil der deutschen Geschichte verloren gehen und die nachfolgenden Generationen sind über das 3.Reich nicht mehr aufgeklärt und würden dann vielleicht noch mal so schwerwiegende Fehler begehen. Schließlich dient die Veranschaulichung der Prävention und der Mahnung, dass ein derartiges Grauen nicht mehr zugelassen wird. Aus Fehlern der Vergangenheit sollte man lernen.

Aus den oben genannten Gründen ist deutlich geworden, dass die Verfolgung der Juden ein Teil der deutschen Geschichte ist, welchen man nicht ohne weiteres streichen darf. Und die Erinnerungskultur gilt als Ausdruck von Respekt gegenüber fremden Kulturen, der weitergeführt werden muss.

Dazu gehören auch die die schulinternen Exkursionen zum Thema der Verfolgung der Juden.

                                      Philipp Lüthgens, Hannah Lehneis, Sandra Helldörfer, Luisa Achhammer (2014/15, 9c)






Bitte auf das Bild klicken, um zu der Ausstellung zu gelangen!